Samstag, 31. Januar 2015

die neue arbeitswelten....


 
Laut Frey/Osbourne die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen innerhalb von 20 Jahren ganz oder teilweise durch Maschinen ersetzt werden für jeweiligen Beruf beträgt:

Telefonverkäufer: 99,00%

Packer: 98,00%

Kreditanalysten: 98,00%

Koch: 96,00%

Sachbearbeiter: 96,00%

Anlagebediener im AKW: 95,00%

Versicherungsmakler: 92,00%

Immobilienmakler: 86,00%

Computertechniker: 78,00%

Busfahrer: 67,00%

Gefängniswärter: 60,00%

Piloten: 55,00%

Computerprogrammierer: 48,00%

Richter: 40,00%

Klempner: 35%

Mittlere Manager: 25,00%

Feuerwehrleute: 17,00%

Radio/TV-Sprecher: 10,00%

Erzieher: 8,4%

Landwirte: 4,7%

Floristen: 4,7%

Mathematiker: 4,7%

Schriftsteller/Autoren: 3,8%

Anwälte: 3,5%

Architekten: 1,8%

Vorstandsmitglieder: 1,5%

Zahnarzt: 0,4%

Grundschullehrer: 0,4%

Psychologen: 0,4%

Allgemeinärzte: 0,4%

Gesundheitsberater: 0,02%

Wie es aussieht, haben Mathematiker und Floristen gleiche Chancen ihr Job zu behalten. Die Arbeitsministerin Nahles bleibt optimistisch: irgendjemand muss die Maschinen bedienen und Menschen müssen lernen. Die Ausbildungen und Studiengänge wird es also immer noch geben.

Mittwoch, 28. Januar 2015

unternehmen....

Was zahlen die Firmen für Datendiebstahl?

2013 ist es dem Adobe-Konzern passiert, früher noch Vodafone. Wie viel kostet denn die Firmen der Datendiebstahl, zeigt die unterstehende Grafik, die im Oktober 2013 ´Die Welt´ publiziert hat. Im Schnitt werden 24.000 Datensätze auf ein Mal geklaut. Auf welche Kosten kommt somit das Unternehmen und wer sind eigentlich die Datendiebe, findet Ihr im nachfolgenden link:



 


link

Dienstag, 27. Januar 2015

interviews...


 
 
 
 
Andreas Eschbach über Schreibkurse

``Kreativeschreiben-Kurse´´ boomen im Internet und an den Fernschulen. Heutzutage scheint es zu sein, dass jeder ein Autor werden will. Auch wenn es einem nicht gelingt, ein eigenes Roman zu schreiben, kann man sich immer an einen Drehbuch, den man zu verkaufen versuchen kann, oder zumindest an einen Ebook machen. Seit 2013 bieten manche deutsche Verlage die Schreibkurse an. Ein Interview mit Andreas Eschbach, einem Bestseller-Autor zu diesem Thema habe ich bei ´´Buchreport´´ gefunden.

Laut Eschbach, ist es gar nicht seltsam, dass die Verlage solche Kurse bieten. Logischerweise, wenn die Automobilhersteller die KFZ-Mechaniker ausbilden, sollen hier auch die Literaten sich etablieren. Nun, behauptet Eschbach, das, woran es den jungen Autoren fehlt, ist nicht das handwerkliche Können, sondern der nötige ´´Biss´´.

Für die Dozenten, die die Kurse leiten, eröffnet sich die Gelegenheit, das eigene Werkstatt nochmals ´´durch zu studieren´´. Man lernt ja immer mehr, indem man etwas den anderen klärt. Aber, so Eschbach, das Sprechen über das Schreiben blockiert öfters einen.

Schriftsteller-Sein ist kein erlernter Beruf, sondern eine Karriere, die eher zu vergleichen mit der eines Tennisspielers ist. Man darf nicht vergessen, schreiben muss man wirklich wollen und vieles dafür machen, manch aufgeben.

Eschbach feierte sein Durchbruch 2000 mit dem Roman ´´Das Jesus-Video´´ schreibt aber seit er 12 war. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik und wechselte noch vor dem Abschluss in die EDV-Branche.

Vielleicht ist das ein neues Modell der Schriftsteller-Karriere, vielleicht dient der Hype dazu, die zeitgemäße Autoren auszubilden, die gezielt die Bedürfnisse des Marktes befriedigen werden? Ob daraus ein Übermaß an Bestseller entstehen kann, ist eher fragwürdig. Auf jeden Fall mit Autoren-Kursen eher vorsichtig!

Dienstag, 20. Januar 2015

berufswünsche....


wie wird man zum essayist?

Ist es eigentlich wahr, dass jeder Schreiber ein Essayist werden kann? Ja, unter der Bedingung, er recherchiert fleißig und hat den notwendigen Schreibdrang.

Im groben ganzem ist ein Essay eine wissenschaftliche Abhandlung, die sich von den anderen indem unterscheidet, dass sie auf den Fachjargon verzichtet und keine wissenschaftlichen, sensus-stricte, Richtlinien hat. Was jedoch nicht bedeutet, dass es sich an keine Struktur festhält. Hier muss man sagen, ein Essay hat, wie alle Formen, eine feste Gliederung, wobei der Sinn des Hauptteils darin besteht, die im Vordergrund stehende These mit Hilfe der Literatur zu argumentieren. ´´Hübscher´´ ist es auch, wenn man bei jeder neuen Argumentation sich eine Überschrift einfallen lässt, was schon mal in Anspruch nimmt, dass man es ganz geschickt strukturiert.

Meistens die Essayisten sind Autoren, Journalisten oder Schriftsteller, denen es schon von lautem Phantasieren und Geschichten-erzählen irgendwie langweilig geworden ist, und die, die etwa anspruchsvoller werden möchten. Es passiert natürlich auch, dass sich die Laien an das Werk machen, beispielsweise Hipster mit journalistischen Ambitionen, die normalerweise in den Medien jobben und Akademiker in der Familie haben, die diese dann später herausgeben wollen. Deren Arbeiten, wenn publiziert, sind mal was interessantes und auch cool.

Insgesamt könnte man sagen, auf eine Idee, Essay zu schreiben, kommt man durch Sammeln. Im Hinterkopf bleiben uns immer viele Sachen, die wir in einem Moment nicht nutzen. Aus diesen kleinen Überbleibsel entsteht dann ein Material, und so ha ma´s.

Ein Essay schreibt man also, um ab und an seinen mentalen Papierkorb zu leeren. Ich kann das sehr gut glauben, so kann man ganz gut den Information-Kater vermeiden :).