Den Berichten zufolge, organisieren
sich in der letzten Zeit Gruppen, die zum Beispiel in den Zügen,
gezielt Handys den Führungskräften und anderen Geschäftsreisenden,
klauen. Man spricht davon, dass wir hier mit einem neuen Instrument
der Cyberkriminalität zu tun haben. Allerdings sind die Smartphones
gut abgesichert und schwer zu knacken, somit bleibt das Verfahren
(noch) harmlos.
Als besonders gefährdet gelten hier
sogenannte Kritische Infrastrukturen, die KRITIS.
Welche Infrastrukturen gelten
eigentlich als kritisch? Bundesregierung erläutert:
´´Infrastrukturen gelten dann als
„kritisch“, wenn sie für die Funktionsfähigkeit moderner
Gesellschaften von wichtiger Bedeutung sind und ihr Ausfall oder ihre
Beeinträchtigung nachhaltige Störungen im Gesamtsystem zur Folge
hat. Ein wichtiges Kriterium dafür ist die Kritikalität als
relatives Maß für die Bedeutsamkeit einer Infrastruktur in Bezug
auf die Konsequenzen, die eine Störung oder ein Funktionsausfall für
die Versorgungssicherheit der Gesellschaft mit wichtigen Gütern und
Dienstleistungen hat.´´
Es handelt sich also um die
Infrastrukturen, die einfach nicht ausfallen sollen. Sie sind
folgende:
Technische Basisinfrastrukturen:
Energieversorgung , Informations- und Kommunikationstechnologie,
Notfall- und Rettungswesen, Transport und Verkehr, (Trink-)
Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Sozioökonomische
Dienstleistungsinfrastrukturen: Gesundheitswesen, Ernährung,
Informations- und Kommunikationstechnologie, Notfall- und
Rettungswesen, Katastrophenschutz, Parlament, Regierung, öffentliche
Verwaltung, Justizeinrichtungen, Finanz- und Versicherungswesen,
Medien und Kulturgüter.
Die Bundesregierung äußert sich auch
zur Terrorgefahr für die KRITIS und weißt darauf hin, wie
empfindlich sie gegenüber dem technischen und menschlichen Versagen
sind. BR weißt auch auf sog. ´´Risikokultur´´ hin:
´´Ein 100%-iger Schutz der
Infrastrukturen und ihrer Leistungsfähigkeit ist weder von Seiten
des Staates, noch von Seiten der Betreiber zu gewährleisten. Das
bisherige Sicherheitsdenken muss sich hin zu einer neuen
„Risikokultur“ transformieren. Diese neue Risikokultur basiert
unter anderem auf
• einer offenen Risikokommunikation
zwischen Staat, Unternehmen, Bürgern und Öffentlichkeit unter
Berücksichtigung der Sensibilität bestimmter Informationen,
• der Zusammenarbeit aller relevanten
Akteure bei der Prävention und Bewältigung von Ereignissen,
• der verstärkten
Selbstverpflichtung der Betreiber zur Prävention und zur Bewältigung
von Ereignissen,
• einer verstärkten und
selbstbewussten Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit der von
Störungen oder dem Ausfall Kritischer Infrastrukturleistungen
betroffenen Menschen und Einrichtungen.´´
Will die Bundesregierung, dass wir
jetzt von den Gefahrgedanken befallen werden? (in der Zeit, wo
meistens Jügendliche Ihre Facebookposts nur mit Freunden Teilen, ist
der Schutz den Blödsten Daten in manchen Kreisen schon längst
selbstverständlich). Und welche Schutzmaßnahmen sollen hier gelten?
Ich bin hier auf jedem Fall
erleichtert, dass man bei mir ohne Passwort nicht rein kann.




