Dienstag, 20. Januar 2015

berufswünsche....


wie wird man zum essayist?

Ist es eigentlich wahr, dass jeder Schreiber ein Essayist werden kann? Ja, unter der Bedingung, er recherchiert fleißig und hat den notwendigen Schreibdrang.

Im groben ganzem ist ein Essay eine wissenschaftliche Abhandlung, die sich von den anderen indem unterscheidet, dass sie auf den Fachjargon verzichtet und keine wissenschaftlichen, sensus-stricte, Richtlinien hat. Was jedoch nicht bedeutet, dass es sich an keine Struktur festhält. Hier muss man sagen, ein Essay hat, wie alle Formen, eine feste Gliederung, wobei der Sinn des Hauptteils darin besteht, die im Vordergrund stehende These mit Hilfe der Literatur zu argumentieren. ´´Hübscher´´ ist es auch, wenn man bei jeder neuen Argumentation sich eine Überschrift einfallen lässt, was schon mal in Anspruch nimmt, dass man es ganz geschickt strukturiert.

Meistens die Essayisten sind Autoren, Journalisten oder Schriftsteller, denen es schon von lautem Phantasieren und Geschichten-erzählen irgendwie langweilig geworden ist, und die, die etwa anspruchsvoller werden möchten. Es passiert natürlich auch, dass sich die Laien an das Werk machen, beispielsweise Hipster mit journalistischen Ambitionen, die normalerweise in den Medien jobben und Akademiker in der Familie haben, die diese dann später herausgeben wollen. Deren Arbeiten, wenn publiziert, sind mal was interessantes und auch cool.

Insgesamt könnte man sagen, auf eine Idee, Essay zu schreiben, kommt man durch Sammeln. Im Hinterkopf bleiben uns immer viele Sachen, die wir in einem Moment nicht nutzen. Aus diesen kleinen Überbleibsel entsteht dann ein Material, und so ha ma´s.

Ein Essay schreibt man also, um ab und an seinen mentalen Papierkorb zu leeren. Ich kann das sehr gut glauben, so kann man ganz gut den Information-Kater vermeiden :).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen